Ein gelungener und symbolträchtiger Auftakt: standesgemäß am deutschlandweiten Digitaltag fand die Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in Großrinderfeld statt. Und zwar als Videokonferenz.
Rathaus in Großrinderfeld (09/2002)
Erfreuliche dreizehn Teilnehmer, nicht nur aus Großrinderfeld, fanden sich um Infos über das Projekt zu erhalten und erste Ideen einzubringen.
Viel Aufmerksamkeit erlangt der R-Wert des Robert-Koch Instituts. Aussagefähiger scheint aber tatsächlich ein anderer Wert zu sein: das tägliche Wachstum der Neuinfektionen.
Tägliche Neuinfektionen (grau) und ihr Wachstum im Vergleich zum Vortag (blau). Man sieht, dass sie der Wachstumsfaktor in einem engen Bereich um eins bewegt und dabei doch erhebliche Auswirkungen auf die absolute Zahl der Neuinfektionen hat. Seit Ende April 2020 ist wieder ein leichter Anstieg des Wachstumsfaktors zu erkennen, er nähert sich wieder der kritischen Marke von 1. Ob er nun darum pendelt, wird der weitere Verlauf zeigen müssen. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: RKI, Grafik wird automatisch aktualisiert)„Der Corona Wachstumsfaktor als interessante Kenngröße“ weiterlesen
Corona-Inzidenz: 23,4 (LGA) – In der Grafik die Entwicklung der Inzidenz im Zeitverlauf. Zusätzlich zu den Gesamtfällen sind auch die durch Mutationen verursachten Fälle aufgeführt. Hinweis: der hier genannte Wert kann vom RKI Wert abweichen. Hier steht warum. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: Main-Tauber Kreis, LGA)
Der Ortschaftsrat Großrinderfeld hat die Teilnahme am Projekt „Unser Dorf hat Zukunft“ beschlossen. Das Auftakttreffen dazu findet, nicht von ungefähr, am bundesweiten Digitaltag, dem 19. Juni 2020 statt.
Großrinderfeld, hier an Ostern 2019, ist schon „recht gut aufgestellt“. Damit es auch künftig so bleibt hat der Ortschaftsrat der Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zugestimmt. Am 19. Juni ist das Projekt-Auftakttreffen. (Foto: Rainer Gerhards)„„Unser Dorf hat Zukunft“: Auftakttreffen“ weiterlesen
Ja, ja – ich habe schon so meine Probleme mit den diversen Corona-Lockerungen. Allerdings: weiter alles „zugesperrt lassen“ geht natürlich auch nicht.
Die Corona-Situation hat sich deutlich entspannt. Das sieht man hier sehr schön an den Neuinfektionen. Dem kann und darf man sich auch als eher vorsichtiger Zeitgenosse nicht verschließen. Corona ist aber deswegen auch keinesfalls auf einmal harmlos geworden oder gar verschwunden. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: RKI)
Die Politik sagt dazu schön „die Entscheidung dem Einzelnen überlassen„. Hört sich gut an. Erfordert aber auch, dass der Einzelne gut informiert ist und bereit, sich mit seiner Situation und der seiner Mitmenschen auseinander zu setzen. Das ist gerade bei den größten „Lockerungs-Fans“ nicht immer unbedingt zu erkennen.
Das Video unten, von der Osternachtsliturgie, ist ein kleiner Test. Wenn Sie dieses Video sehen können, dann werden Sie voraussichtlich auch mit der Übertragung am 1. Mai keine Probleme haben! Beachten Sie aber bitte, dass die Qualität der Live-Übertragung vermutlich etwas schlechter sein wird. Wenn sie Schwierigkeiten haben, lesen Sie bitte weiter!
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An diesem Artikel schreibe ich nun schon eine ganze Weile immer mal wieder – und irgendwie kommt jedes Mal etwas dazwischen. Heute muss er aber fertig werden. Ganz besonders, nachdem nun fast überall möglichst umfassende Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Mode kommen.
Eine Präsenzveranstaltung, die sich (aufgrund der aktuellen Rechtslage) nicht verhindern ließ: Sitzung des Gemeinderats Großrinderfeld am 12. Mai 2020. In Corona-Zeiten immerhin mit viel Platz und Hygienemaßnahmen in der Turnhalle. Viele andere physische Treffen sind aber bei genauer Prüfung nicht zwingend notwendig. (Foto: Rainer Gerhards)
Warum ich diese nicht nur von mir als „Lockerungs-Wettlauf“ wahrgenommene Situation für problematisch halte ist das Thema für einen anderen Tag. Es bestärkt mich aber darin, einmal klar zu machen, warum ich Präsenzveranstaltungen für kritisch sehe und sie möglichst vermeide. Auch (und vielleicht gerade) heute sind physische Treffen nicht so risikolos, wie viele gerne glauben möchten. Ich denke daher, man braucht einen guten Grund, um sich aktuell in größerem Rahmen zu treffen.
Man konnte es schon der Homepage der Gemeinde und dem Mitteilungsblatt entnehmen: der Großrinderfelder Bauernmarkt 2020 ist abgesagt. Als Mitglied des Arbeitskreises habe ich bereits Nachfragen erhalten, ob das denn wirklich sein musste. Daher möchte ich kurz meine Beweggründe dazu erklären.
Ein Vergleich der drei Bundesländer ist im Hinblick auf die Strategie zur Corona-Bekämpfung recht interessant: NRW steht für rasche und weitgehende Lockerungen, Bayern für ein strenges Vorgehen mit behutsamen Lockerungsschritten. Baden-Württemberg liegt nahe bei Bayern, lockert aber etwas schneller. Was sagen die Fallzahlen dazu?
Die Corona-Neuinfektionen der letzten 7 Tage im Vergleich zwischen Baden-Württemberg, Bayern und NRW. Gezeigt wird die Inzidenz, also die Anzahl der Fälle je 100.000 Einwohner. Betrachtet werden die jeweils letzten 30 Tage. Klick auf die Grafik zeigt eine größere Ansicht. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: RKI)„Corona-Neuinfektionen im Vergleich: Baden-Württemberg, Bayern und NRW“ weiterlesen
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