Auch der Artenschutz wird durch Corona etwas ausgebremst

Auch das Volksbegehren Artschutz wird vom Corona-Virus ein wenig ausgebremst. Aufgrund der angespannten Lage hat sich die Landesregierung Baden-Württemberg entschieden, den Gesetzgebungsprozess ein wenig zu verzögern. Stellungnahmen können nun bis zum 28. April 2020 abgegeben werden.

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ muss sich noch ein wenig gedulden, das neue Artenschutz-Gesetz wird durch Corona verzögert. (Foto: Rainer Gerhards)

Grund dafür ist, dass diverse Verbände angehört werden müssen. Ohne das ist kein rechtssicheres Gesetzgebungsverfahren möglich. Durch die Corona-Krise sind allerdings viele Mitarbeiter gebunden, die Fristen zu knapp. Das ist sicherlich für das Volksbegehren Artenschutz und seine Unterstützer nicht schön – erscheint in der aktuellen Lage aber sinnvoll. Auch, damit das Gesetz künftig wirklich rechtlich „hält“.

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Main-Tauber Kreis: 16 neue Corona Fälle, auch in der Fachklinik Schwaben in Bad Mergentheim

Das Landratsamt in TBB meldet heute 16 bestätigte neue Coronavirus-Fälle im Main-Tauber Kreis. Zwei dieser Fälle sind leider in der Fachklinik Schwaben in Bad Mergentheim aufgetreten. Insgesamt gibt es im Main-Tauber Kreis nun 198 Covid-19 Erkrankungen.

Coronavirus SARS-CoV-2
Coronavirus SARS-CoV-2 (Foto: CDC)

Die neu Erkrankten befinden sich teils in stationärer Behandlung, teils in häuslicher Quarantäne. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

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Baden-Württemberg: über 210.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“

Innerhalb weniger Tage über 210.000 Anträge für die Corona-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg. Das ist ein Erfolg. Aber auch ein Zeichen dafür, wie dringend sie auch gebraucht wird. Rund 3.500 Anträge in einer Gesamthöhe von circa 36,4 Millionen Euro wurden bereits ausbezahlt.

Symbolbild Steuern
Geld für in Not geratene Kleinunternehmer dank „Soforthilfe Corona“ (Symbolbild: Capri23auto auf Pixabay)
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Main-Tauber Kreis: sieben neuen Corona-Fälle, 47 Personen wieder geheilt

Sieben neue Coronavirus Fälle meldet das Landratsamt in TBB heute für den Main-Tauber Kreis. Mittlerweile gibt es aber auch 47 bereits wieder geheilte Covid-19 Patienten. Außerdem nennt der Kreis heute zum ersten Mal Fallzahlen für die einzelnen Gemeinden.

Verteilung der Corona-Fälle auf den Main-Tauber Kreis, Stand 02.04.2020 (Grafik: Main-Tauber Kreis)

Damit gibt es im Main-Tauber Kreis insgesamt 182 Coronavirus-Fälle.

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Auch einfache Mundschutz Masken schützen vor Corona

Die Diskussion um Schutzmasken zum Kampf gegen Corona ist in vollem Gange. Auch selbst genähte Masken helfen, die Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 zu reduzieren. Und das genau ist ja unser großes Ziel.

Eine einfache
Eine einfache „Corona-Schutzmaske“ (Mund-Nase-Bedeckung). Sie schützt zwar vor allem die Mitmenschen. Tragen aber genug Menschen eine solche Maske, dann sind wir als Gemeinschaft auf besser geschützt. (Foto: Rainer Gerhards)

Wie sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seiner gestrigen Pressekonferenz: „Das kann selbstverständlich das Ansteckungsrisiko mindern, allerdings hauptsächlich die des Gegenübers.“ Tragen aber ausreichend viele Menschen solchen Mundschutz, dann wird auch das Ansteckungsrisiko für alle geringer. Von daher liegen Fremd- und Eigenschutz hier nahe beieinander. Ganz wichtig aber: Auch wer Schutzmaske trägt, muss die Mindestabstände einhalten. Denn die Maske schützt eben nicht zuverlässig vor einer Corona-Infektion!

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Kretschmann: Maßnahmen auch über die Ostertage

Nach der Konferenz zwischen Bund und Ländern ist Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann vor die Presse getreten. Die Corona-Schutzmaßnahmen müssen über die Ostertage unverändert beibehalten. Er äußert sich auch zu einer möglichen Maskenpflicht, die vorerst nicht kommt.

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Alle Länder verlängern Ihre Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen und es wäre viel zu früh mit Lockerung zu beginnen. Das wäre nicht verantwortlich.„, so Kretschmann bei der Pressekonferenz. Mindestens bis zum 19. April bleiben die Corona-Schutzmaßnahmen wie gehabt erhalten. Nach Ostern wird es dann eine erneute Beratung mit der Kanzlerin und den anderen Bundesländern geben.

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Main-Tauber Kreis: 34 neue Corona-Fälle, insgesamt 120 Fälle bei der Median Klink Hohenlohe

Das Landratsamt in TBB meldet 34 neue bestätigte Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber Kreis. Außerdem gibt es insgesamt 120 Fälle in der Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim. Im Main-Tauber Kreis gibt es damit insgesamt 175 Covid-19 Fälle.

Symbolbild Coronavirus
Coronavirus (Symbolbild)

Die Zahlen scheinen zunächst nicht aufzugehen. In der Statistik enthalten sind jedoch nur Menschen, die auch im Main-Tauber Kreis ihren Hauptwohnsitz haben. Das ist bei den meisten Patienten in der Median Klinik nicht der Fall. Von den 120 dortigen Coranavirus-Fällen trifft das nur auf 39 zu. Die restlichen 81 außerhalb des Main-Tauber-Kreises lebenden, positiv auf das Coronavirus getesteten Patienten und Mitarbeiter werden daher dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und in den dortigen Statistiken geführt.

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Gemeinderatssitzungen per Videokonferenz werden in Baden-Württemberg möglich!

Gemeinderatssitzungen können, „dank Corona“, in Baden-Württemberg künftig auch als Videokonferenz bzw. Telefon-Schaltkonferenz durchgeführt werden. Das teilt das Land Baden-Württemberg soeben in einer Pressemitteilung mit.

Sitzung Gemeinderat Großrinderfeld am 31. März 2020
Sitzung des Gemeinderat Großrinderfeld am 31. März 2020 in Corona-Zeiten: in der Turnhalle mit viel Platz, mit Mundbedeckung – und vor leeren Rängen. Das ist schon leicht skurril. Solche Veranstaltungen in dieser Form werden nun hoffentlich in Zukunft nicht mehr nötig sein – oder zumindest deutlich weniger oft. (Foto: Rainer Gerhards)
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Meinung: Ein Aufruf zu möglichst „kontaktloser“ Gemeinderatsarbeit in Corona-Zeiten

Die Corna-Krise erfordert Kreativität, Solidarität und neue Lösungen von uns allen. Daher habe ich in der gestrigen Gemeinderatssitzung die Kolleginen und Kollegen gebeten, sich auch auf Neuerungen und Ungewöhnliches einzulassen.

Sitzung Gemeinderat Großrinderfeld am 31. März 2020
Sitzung Gemeinderat Großrinderfeld am 31. März 2020 in Corona-Zeiten: in der Turnhalle mit viel Platz, mit Mundbedeckung – und vor leeren Rängen. Zuschauer und Presse waren, schlau genug, zu einer solch gesundheitlich riskanten Veranstaltung nicht erschienen. Den Mitgliedern des Gemeinderats blieb zunächst aufgrund der gesetzlichen Lage keine andere Wahl. Meiner Meinung nach sollten wir künftig mit kreativen Ideen wieder mehr Öffentlichkeit und geringes Risiko für Rat, Bürgermeister und Verwaltungsangestellte ermöglichen. (Foto: Rainer Gerhards)
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