Windräder in Großrinderfeld wenig attraktiv

Der Windatlas für Baden-Württemberg wurde überarbeitet. Die neue Version wurde im Mai vorgestellt.  Gestern Abend habe ich die (sehr ausführliche) Begründung durchgearbeitet. Es haben sich einige interessante Änderungen ergeben. Für die Gemeinde Großrinderfeld ist das meiner Meinung nach recht positiv.

Windatlas BW 2019 - Ausschnitt
Eignung für Windräder – in Großrinderfeld nicht so gut…

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Windradunfall bei Wittighausen: Update

Ich hatte den Betriebsführer der verunfallten Anlage angeschrieben. Mich interessierte, ob man dort wirklich erst durch den Anruf des Bürgermeisters, 2 Tage später, vom Unfall erfahren hatte. Das war aus meiner Sicht ungewöhnlich. Eigentlich sollte ja direkt eine Alarmmeldung erzeugt werden. Auch, damit weiterer Schaden abgewendet werden kann.

Berührungsspuren vom abgefallenen Rotorblatt am Mast.

Der Betreiber hat Gestern geantwortet und den Vorgang so bestätigt. Man geht dort davon aus, dass es „durch die Havarie der Flügel vermutlich zum Schaden am Kommunikationsmodul“ des Windrades gekommen sei. Daher wurde wohl auch kein Alarm ausgelöst. Klingt plausibel, wobei ein Ausbleiben von Daten natürlich technisch gesehen ebenfalls einen Alarm auslösen könnte. „Windradunfall bei Wittighausen: Update“ weiterlesen

Kein weiterer Ausbau der Windkraft bei Großrinderfeld

Im Klimaschutzkonzept des Main-Tauber-Kreises findet sich Interessantes: es erkannt an, dass der Windkraft-Standort westlich von Großrinderfeld „voll“ ist, dort also keine Möglichkeit mehr für Neubau besteht. Im Detail sagt das Klimaschutzkonzept 1. Juni 2018 auf Seite 67:

Windrad im 24_TBB bei Großrinderfeld

Davon sind bisher die Flächen 08_TBB (Nordöstlich Wertheim-Dertingen) und 13_TBB (Nördlich Werbach-Wenkheim) noch nicht belegt. Die Fläche nordöstlich Wertheim-Dertingen kann aufgrund artenschutzrechtlicher Belange (Rotmilan-Vorkommen) nicht in Anspruch genommen werden. Aufgrund dessen bleibt alleine die Potenzialflächen nördlich Werbach, bei Wenkheim mit insgesamt 33,7 ha.

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Bürgerentscheid gewonnen!

Das Ergebnis des Bürgerentscheids für die Beibehaltung des Bebauungsplanes ist eindeutig: in allen Ortschaften stimmen die Bürger dafür! Ein herzliches Dankeschön von mir! Als Mitinitiator und Sprechesprecher der BI begrüße ich das eindeutige Ergebnis ausserordentlich. Damit sind mindestens für die nächsten drei Jahre klare Fakten geschaffen. Und vielleicht wird die Gemeinde auch darüber hinaus künftig im Sinne des Bürgerentscheids vorgehen – auch bei anderen Projekten.

Mein größter Dank gilt natürlich den Wählern. Ich möchte aber auch den Vertrauensleuten des Bürgerbegehrens, dem Orga-Team der BI und den vielen anderen Helfen ganz herzlich danken: ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen! „Bürgerentscheid gewonnen!“ weiterlesen

Rotmilane und Windräder

Nicht nur wir Menschen leiden unter den Folgen der Windräder, sondern auch die Tierwelt.

Rotmilan über Großrinderfeld

Vor Allem für Vögel und Fledermäuse stellen die Räder eine tödliche Bedrohung dar. Sie werden Schlagopfer der Rotoren, die sich mit über 200 km/h drehen. Oder sie erleiden ein Barotrauma; das bedeutet, dass die inneren Organe oder die feinen Blutgefäße der Tiere durch die Druckunterschiede in der Nähe der Anlagen platzen.
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Informationsfreiheitsgesetz BaWü und seine Grenzen…

Schön wäre es gewesen: im Dezember 2015 ist das Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen in Baden-Württemberg (Landesinformationsfreiheitsgesetz – LIFG) in Kraft getreten. Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich ein Gesetz, das Bürgern den Zugang zu amtlichen Informationen garantieren soll. Gerade für eine BI ist dies ein wichtiges Mittel.

In der Praxis zeigen sich aber doch schwerwiegende Mängel. Im Zuge des Bürgerbegehrens für die Beibehaltung des Bebauungsplanes wollten wir von der Gemeinde Großrinderfeld einige Informationen erhalten. Insbesondere auch Protokolle öffentlicher (!) Gemeinderats-Sitzungen. „Informationsfreiheitsgesetz BaWü und seine Grenzen…“ weiterlesen

Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Königheim-Werbach

Ein sperriger Name: „vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Königheim-Werbach“ – oder kurz „Verwaltungsgemeinschaft“ oder auch einfach „VG“. Dahinter verbirgt sich eine Arbeitserleichterung für die beteiligten Kommunen. Sie haben sich darauf geeinigt, aufwändige Verfahren gemeinsam durchzuführen. Das spart Kosten. Gerade die kleineren Gemeinden würden sich sonst schwer tun. Die Federführung in der VG hat Tauberbischofsheim als mit Abstand größte Kommune. „Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Königheim-Werbach“ weiterlesen