Richtlinien sind wichtig. Erst recht, wenn man gemeinsam an einer Publikation arbeitet. Daher hier ein paar grundlegende Infos für Personen, die auf rainer-gerhards.de Artikel erstellen.

Symbolbild "WordPress Bearbeiten"
Die Bearbeitungsfunktion in WordPress. Wenn Mehrere schreiben, braucht es ein paar Regeln und Hinweise. (Grafik: Rainer Gerhards, 2020)

Die Richtlinien können von Zeit zu Zeit überarbeitet werden. Dies hier ist die Version vom 13.08.2020. Sie ist aktuell gültig. Das Wichtigste in Kürze:

  • verständlich schreiben
  • neutral berichten, nur belegbare Fakten nennen (und Fakten verlinken)
  • Ausnahme: Meinungsposts – diese klar kennzeichnen
  • Urheberrecht beachten (kein Copy&Paste, keine „geliehenen“ Bilder)

Grundsätzliches

Die Seite soll primär für Menschen in Großrinderfeld und dem Main-Tauber Kreis Nutzen bieten. Darüber hinaus sind natürlich auch andere interessante Themen gern gesehen. Traditionell wird zum Beispiel das Thema „Naturschutz“ hier immer wieder gerne behandelt.

Die Seite ist durchaus auch als Platform für lokale Initiativen gedacht, die den Aufbau einer eigenen Webseite scheuen (oder wo es sich einfach nicht lohnt). Meldungen von Dritten werden gerne genommen, sie müssen aber auch unseren Richtlinien entsprechen und werden ggf. redaktionell überarbeitet.

Dauerhafte „Mitmacher“ (Redakteure) sind ebenfalls gerne gesehen. Nehmen Sie dazu mit Rainer Gerhards Kontakt auf.

Wir sind kein traditionelles Presseorgan – dafür fehlt uns das Team, die Organisation und letztlich auch der Wille. In Bezug auf unsere eigenen Berichte orientieren wir uns dennoch am Pressekodex. Wir verstehen uns als Ergänzung zur Presse und möchten wenig beachtete Inhalte zugänglich machen – und auch Wichtiges, dass ansonsten hinter Paywalls verschlossen beleibt. Dabei gehen wir kooperativ mit der Presse um. Insbesondere übernehmen wir keine Exklusiv-Inhalte, nur weil uns das gerade in den Kram passt. Wir verlinken gerne zur Presse, und zwar auch dann, wenn der Link auf der Paywall endet.

Die Seite ist ursprünglich als Rainer Gerhards‘ persönliche Seite gestartet. Einige ältere Artikel erfüllen daher vermutlich nicht alle heutigen Anforderungen.

Anforderungen an Texte

  • ganz wichtig: verständlich Schreiben. Das bedeutet möglichst kurze Sätze, wenig Fremdworte, möglichst keine passive Sprache.
  • Wichtiges muss vorne in den Artikel. Denn vielleicht liest der Leser gar nicht weiter. Orientierungshilfe: Struktur von Zeitungsartikeln.
  • auch wenn es selbstverständlich klingt: Tippfehler vermeiden, Rechtschreibung und Grammatik müssen (möglichst) korrekt sein (Tipp: viele Browser bieten Rechtschreibprüfung)
  • Aus dem Blickpunkt des neutralen Beobachters berichten. Die „Ich-Perspektive“ eignet sich eigentlich nur in Meinungs-Postings (Kommentaren).
  • zur Artikellänge: so kurz wie möglich, so lang wie nötig. Manche Artikel brauchen viel Platz (Beispiel). Den sollte man ihnen dann auch geben.
  • Zitate korrekt verwenden: eindeutig kennzeichnen, möglichst mit Originalquelle verlinken, keinen übermäßig großen Text verwenden (erst recht kein Vollzitat). Wir setzen Zitate im Regelfall in kursiver Schrift.
  • Wir bemühen uns um gendergerechte Sprache. Allerdings nicht um jeden Preis – manchmal geht es einfach noch nicht… Das „Genderstrenchen“ („Autor*Innen“) halten wir für eine Notlösung, die den Lesefluss behindert. Notfalls geht ja auch „die Schreibenden“. Oder so, wie im Einleitungstext oben zu diesem Artikel. Zugegeben: das ist auch etwas „sperrig“.
  • Übrigens: der Indikator „Lesbarkeit“ im Artikeleditor bietet einen ganz guten Anhaltspunkt. Er ist aber nicht unfehlbar.
  • Fettdruck für Wichtiges verwenden. Idealerweise kann man anhand der fett gedruckten Stellen den wesentlichen Inhalt eines Artikel erfassen.

Bilder

Großrinderfeld: Eröffnung Gewerbeschau Gerchsheim
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Gerade bei Veranstaltungen oder komplexen Sachverhalten sind Bilder oft ein „Muss“. Außerdem lockert ein Bild lange Texte auch auf. Hier: Gewerbeschau 2019 in Gerchsheim. Man beachte die Verlinkung hier in der Bildunterschrift. (Symbolbild: Rainer Gerhards)
  • Grundsatz: kein Artikel ohne Bild. Struktur: Einleitender Text – Bild – Resttext. Lange Artikel profitieren von weiteren Bildern.
  • Jedes Bild braucht eine Bildunterschrift mit Nennung des Autoren (ggf. mit Link). Auch eine Jahresangabe kann nicht schaden. Wir kennzeichnen nach Möglichkeit Symbolbilder ohne unmittelbaren Bezug zur Meldung. Beispiel: siehe oben!
  • Nochmal: keine Bilder klauen!
  • Möglichst eigene Bilder verwenden.
  • Wenn Fremdbilder benötigt werden: freie Bilddatenbanken (z.B. Pixabay, Pexels) verwenden und auf deren Nutzungsbedingungen achten. Ansonsten vom Inhaber des Copyrights die Genehmigung zu Verwendung einholen.
  • In der Medien-Galerie gibt es bereits eine ganze Menge von Bildern, die man in vielen Fällen nutzen kann.
  • Bildformate müssen dem „aktuellen“ Mainstream im Web entsprechen. Aktuell sind Bilder mit einer Auflösung von 1200×628 recht üblich. Als Format ist JPG oder PNG gut. Das System baut daraus auch automatisch optimierte Versionen. Im Zweifel Rücksprache nehmen.
  • Das System zeigt immer eine kleine Version des Bildes an. Meist bietet es sich an, auch die Große per Klick verfügbar zu machen (Einstellung im Bild-Block!).

Links

  • das Web lebt von Links. Nur durch richtiges Setzen von Links ermöglichen wir unserem Leser eine fundierte Meinungsbildung. Und belegen dabei auch unsere eigene Seriosität.
  • Wenn wir erwarten, dass ein Leser einen wichtigen Begriff nicht kennt, dann verlinken wir ihn mit einer Erklärung. Oder bemühen uns, ihn zu vermeiden. Das geht allerdings nicht immer.
  • Wir verwenden möglichst Links auf die Originalquellen (Beispiel: Landesregierung). Sind die nicht verfügbar, werden möglichst seriöse Sekundärquellen verwendet (Beispiel: FN oder Stuttgarter Zeitung). Zu Seiten fragwürdigen Inhalts verlinken wir nicht.
  • Prinzipiell sollte die Aussage mit einem Link belegt werden. Dabei ist der Text der Aussage selbst mit dem Link zu versehen.
  • Beispiel für einen guten Link: „Hier auf der Seite orientieren wir uns nach dem Pressekodex.“
  • Schlecht ist hingegen: „Hier auf der Seite orientieren wir uns nach dem Pressekodex. Infos dazu gibt es hier.“
  • Leider wissen viele Menschen nicht mehr darum, dass man auf Links „einfach so“ klicken kann und erwarten das „Zauberwort“ „hier“. Das kann, und muss, man oft kreativ lösen: „Hier auf der Seite orientieren wir uns nach dem Pressekodex (Infos hier).“ Es wird einfach etwas zu viel Text verlinkt.
  • Übrigens: der Link zum Pressekodex geht bewusst zum Presserat, denn das ist die Originalquelle. Sekundärquellen, wie die beliebte Wikipedia, machen zwar meist weniger Rechercheaufwand, liefern dem Leser aber auch deutlich weniger „offizielle“ Aussagen.
  • Prinzipiell gilt: Links auf der eigenen Seite öffnen sich im gleichen Browser-Tab. Links „nach draußen“ öffnen einen neuen Tab. Begründete Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Grund dafür: viele Menschen wissen nicht mehr, was der „Zurück“-Button im Browser macht, oder finden ihn gar nicht.
  • Manchmal hat man bei der Recherche mehr Quellen besucht, als letztlich verwendet werden. Wenn die für den Leser nützlich sein können, darf man die am Artikelende ruhig noch mal erwähnen. Der Artikel zur Ganztagsgrundschule ist ein schönes Beispiel dafür.
  • Es gilt die akademische Zitierweise, d.h. Personen, Definitionen, Firmen werden normalerweise beim ersten Auftreten verlinkt und danach nicht mehr.

Notwendige Bestandteile eines Artikels

Das Datum der ursprünglichen Veröffentlichung sowie der Klarname des Autors sind neben dem eigentlichen Text verpflichtende Bestandteile. Das System erzeugt sie normalerweise automatisch. Autoren sollten eine kurze Information zu ihrer Person im System hinterlegen. Das gestattet es Lesern, sich über Einstellungen und Qualifikationen des Autors zu informieren. Auch dies entspricht den Empfehlungen des Deutschen Presserats und ist sicherlich nicht nur für die Presse sinnvoll.

Kategorien, Schlagwörter etc…

Verwenden wir treffend. Neue Kategorien und Schlagwörter sollten sparsam eingefügt werden. Die Kommentarfunktion ist üblicherweise eingeschaltet, kann aber in begründeten Fällen auch abgeschaltet werden. Wir moderieren Kommentare und löschen unpassende und Hass-Kommentare.

War das Alles?

Bestimmt nicht! Aber diese Regeln sind sicherlich ein wichtiges Grundgerüst. Wir werden Sie erweitern – bei konkretem Bedarf, oder wenn uns „einfach so“ etwas eingefallen ist.