Am heutigen Freitag gibt es laut Angaben des Landratsamts 25 Corona-Neuinfektionen im Main-Tauber Kreis. Vor einer Woche waren es „nur“ 13. Damit geht es auch morgen erst einmal wieder aufwärts mit der Inzidenz. Die Sieben-Tage Inzidenz im Kreis liegt heute bei 59,7. Leider haben gibt es auch wieder bestätigte Fälle in einem Pflegeheim. Außerdem wurde ein weiterer Fall einer Corona-Mutation nachgewiesen. Sehr erfreulich für alle Impfberechtigten: ab Montag, 8. Februar, kann man sich über die Hotline 116 117 auf eine Impf-Warteliste setzen lassen. Dann sind keine mehrfachen Anrufe mehr nötig.

Corona-Neuinfektionen Main-Tauber Kreis, Stand 2021-02-05
Die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen im Main-Tauber Kreis. Gezeigt ist die Sieben-Tage Inzidenz. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: Main-Tauber Kreis)

Die Situation im Main-Tauber Kreis ist nach wie vor angespannt. Zur Zeit befinden wir uns aktuell immer noch auf einem hohen Niveau der Sieben-Tage Inzidenz. aber mit einem klaren Abwärtstrend. Es scheint sich eine Trendumkehr und ein neuer Anstieg anzudeuten. Für eine endgültige Bewertung ist es allerdings noch zu früh. Dies bestätigt auch die Berechnung des R-Wert für den Kreis. Der Main-Tauber Kreis steht aktuell schlechter da, als andere Kreise in Baden-Württemberg. Die Zahlen in Bund und Land sind weiterhin sehr hoch, zeigen jedoch einen Abwärtstrend. Seit einigen Tagen fallen Sie allerdings nur noch schwach. (In blau: Änderungen der Einschätzung gegenüber gestern)

Nach wie vor gilt: Vorsichtig und achtsam miteinander umgehen, Corona-Schutzmaßnahmen beachten! Vermeiden Sie alle Kontakte, die nicht absolut notwendig sind! Helfen Sie mit, die bisher erfreuliche Entwicklung beizubehalten und zu stärken. Unachtsamkeit kann leider schnell wieder zum Ansteigen der Fallzahlen führen.

Überblick über die Situation

Heute sind elf Kommunen im Kreis von Neuinfektionen betroffen. Die Fälle sind insgesamt nach wie vor relativ breit über das Kreisgebiet verteilt. In immerhin 21 der 25 Fälle sind die Infektionswege bekannt. Alles in allem ist aber weiterhin von diffusem Infektionsgeschehen im Kreis auszugehen. Für morgen errechnen wir anhand der Daten des Kreises eine leicht steigende Sieben-Tage Inzidenz im Main-Tauber Kreis von gut 68. Die nächsten Tage werden entscheiden, wie es im Kreis weitergeht. Aktuell zeigen die kurzfristigen Daten des Landratsamts einen aufsteigenden Trend (seit 2 Tagen). Andererseits sieht unsere Langfristberechnung (R-Wert des Kreises) noch einen absteigenden Trend. Es kann durchaus bis Mitte oder Ende nächster Woche dauern, um zu sehen, welcher Trend sich wirklich einstellt. Sicher kann man aber sagen, dass eine Trendumkehr durchaus möglich ist. Das gilt es zu verhindern.

Aufgrund der vielen COVID19-Erkrankungen in der Altersgruppe ab 80 ist leider auch weiterhin mit Todesfällen zu rechnen. Denn die treten fast immer mit erheblicher zeitlicher Verzögerung auf. Stand heute Mittag befinden sich vier COVID-19 Patienten im Kreis auf der Intensiv-Station (gestern: 3, Grafik). Drei Patienten werden dort auch künstlich beatmet (gestern: 4). Bitte beachten Sie, dass es sich keinesfalls um die gleichen Patienten handeln muss. Geheilte und auch Todesfälle „verlassen“ die Intensivstation, Neuaufnahmen kommen hinzu.

Bitte beachten Sie: das Landratsamt wird am morgigen Samstag voraussichtlich keine Pressemeldung heraus geben. Daher werden wir vermutlich auch erst am Sonntag wieder berichten. Je nach Datenlage werden wir jedoch einen kürzeren Bericht erstellen.

Neue Warteliste vereinfacht die Terminvergabe 

Ab Montag, 8. Februar 2021 um 10 Uhr wird es über die Telefonhotline eine Warteliste geben.Ich verstehe jeden, der enttäuscht ist, weil er trotz mehrfacher Anrufe bei der Hotline keinen Termin bekommt. Dass wir weiter zu wenig Impfstoff haben, frustriert mich auch. Die neue Warteliste bei der Telefonhotline verkürzt und vereinfacht die Terminvergabe. Wer nicht sofort einen Termin bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind“, so Lucha.  

Ziel des Landes ist, allen Impfberechtigten, die das möchten, möglichst schnell und unkompliziert einen Termin zu geben. Die Anzahl der Impfungen richtet sich aber nach dem zur Verfügung stehenden Impfstoff, dieser ist im Moment der entscheidende Faktor. Das ist auch das Problem bei der Terminvergabe: Die Nachfrage ist derzeit sehr viel größer als die freien Impftermine. Die Bundeshotline 116 117 sowie das nachgeschaltete Callcenter des Landes funktionieren gut. Die Statistiken zeigen, dass es in der Bundeshotline ganz überwiegend keine langen Wartezeiten gibt. In den letzten Tagen gab es durchschnittlich etwa 34.500 Anrufe pro Tag. Die Wartezeit bis zur Gesprächsannahme lag im Schnitt unter zwei Minuten. Doch die wenigen verfügbaren Termine sind schnell ausgebucht. Sofern keine Impftermine verfügbar sind, werden die Anrufer persönlich darüber informiert. 

Verbesserungen bei der Impf-Anmeldung (Grafik: Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg)

Das Land bringt deshalb noch weitere technische Verbesserungen bei der Hotline auf den Weg. Für die dortigen Mitarbeitenden sind Termine für die Erstimpfung immer für die kommenden drei Wochen sicht- und buchbar. Um Mitternacht schaltet das Terminvergabesystem auf den nächsten Tag, damit sind die neuen Termine für die Erstimpfung am 22. Tag sichtbar und buchbar. Um zu verhindern, dass für die Terminvergabe beim Callcenter morgens um 8 Uhr kaum noch Termine verfügbar sind, soll es bald die Möglichkeit geben, bestimmte Termine nur für die Vermittlung im Callcenter tagsüber zu reservieren. Das zuständige Ministerium sagte auf seinen Social-Media Kanälen, dass dies bereits ab kommenden Montag, 8. Februar, der Fall sein soll.

Die Zahlen in Bund und Land

Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenzen im Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg und Deutschland. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: RKI)

Die Fallzahlen in Bund und Land gehen aktuell zurück, seit einigen Tagen allerdings nur noch sehr gering. Dieser Trend der letzten Tage bereitet der Politik Sorge. Ebenso die neue Coronavirus-Mutationen, bei deren Ausbreitung Experten und Politik wieder einen starken Anstieg der Fälle erwarten. Die Inzidenz im Main-Tauber Kreis liegt aktuell unter dem Bundes- und Landesschnitt.

Gesamtzahl der Infektionen wiederum in sechs Wochen um 1000 gestiegen

Am Freitag, 5. Februar, wurde die Schwelle von insgesamt 3000 bestätigten Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis seit Beginn der Pandemie überschritten.Diese Zahl zeigt, dass das Infektionsgeschehen weiter dynamisch und die Gefahr real ist“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona. „Während der ersten Welle von Anfang März bis Ende Mai zählten wir in drei Monaten knapp 400 Fälle im Landkreis. Dann wurde am 10. November 2020 zunächst die Wegmarke von 1000 Fällen erreicht. Diese Zahl hat sich bis zum 23. Dezember 2020 innerhalb von sechs Wochen auf 2000 verdoppelt. Nun kamen wiederum innerhalb von sechs Wochen weitere 1000 Fälle hinzu“, erläutert Schauder.

Besonders bedenkenswert seien der aktuell weiterhin hohe Anteil positiver Testergebnisse, die hohe Zahl an Infizierten, bei denen eine Krankenhausbehandlung erforderlich wird, sowie die stark gestiegene Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Im gesamten Zeitraum von Anfang April bis Ende Dezember 2020 starben insgesamt 20 Menschen im Main-Tauber-Kreis nachgewiesenermaßen an oder mit einer Coronavirus-Infektion. In den ersten fünf Wochen des neuen Jahres waren es bereits 36. „Diese Entwicklung ist auch deshalb besonders bedenklich, weil der Main-Tauber-Kreis der am dünnsten besiedelte Landkreis in Baden-Württemberg ist – diese Struktur sollte es dem Virus eigentlich schwerer machen, sich zu verbreiten“, sagt Schauder.

Aus unserer Sicht ist hinzuzufügen, dass im Frühjahr sehr wenige Hochbetagte von Infektionen betroffen waren. Demgegenüber gibt es seit ca. Dezember eine starke Welle in Pflegeeinrichtungen und vielen Infizierten in der Altersgruppe über 80.

Visualisierung der Corona-Schutzmaßnahmen
Bleiben Sie gesund. Helfen Sie mit, das Corona-Virus einzudämmen. Mit einfachen Maßnahmen können wir alle dazu beitragen. Installieren Sie auch die Corona-Warn-App. (Grafik: Bundesregierung)

Auch wenn es zunehmend schwerfalle, sei es weiterhin enorm wichtig, die Corona-Regeln einzuhalten, also Abstand zu halten, Maske zu tragen, besonders auf Hygiene zu achten, regelmäßig zu lüften und die Corona-Warn-App zu nutzen. „Wir dürfen auch nicht vergessen, dass der erfolgte Start der Impfungen ein deutliches Zeichen der Hoffnung gesetzt hat“, sagt Schauder. Ebenso sei es durch das vorausschauende Handeln aller Beteiligten in der Pandemiebekämpfung bisher gelungen, das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten. „Allerdings muss ehrlicherweise auch gesagt werden, dass uns die Pandemie noch lange beschäftigen wird“, erklärt Schauder.

Dritter Fall einer Infektion mit mutierter Virusvariante bestätigt

Unter den zuletzt gemeldeten Infektionsfällen im Main-Tauber-Kreis ist eine Person, die sich mit der mutierten Variante des Coronavirus aus dem Vereinigten Königreich (B.1.1.7) angesteckt hat. Dies hat eine nachträgliche Sequenzierung der Laborprobe gezeigt. Entsprechend der Vorgaben des Landes wurde die angeordnete Quarantäne für die infizierte Person und ihre engeren Kontaktpersonen von zehn auf 14 Tage verlängert. Es handelt sich um den dritten Fall im Landkreis, in dem eine Virusmutation nachgewiesen werden konnte. „Aus heutiger Sicht deutet alles darauf hin, dass das Kontaktpersonenmanagement durch das Gesundheitsamt auch in diesem Fall gelungen ist und somit die Infektionskette durchbrochen wurde“, erklärt Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug. Es bestehe kein Anlass für Unruhe. Der neue Fall hat nichts mit den bereits bekannt gewordenen Fällen von Infektionen mit mutierten Coronaviren im Landkreis zu tun

Wieder deutliches Ausbruchsgeschehen im Seniorenzentrum Schönblick

Im Seniorenzentrum Schönblick in Igersheim herrscht weiterhin ein dynamisches Ausbruchsgeschehen. Eine zweite Reihentestung hat nun bisher sieben weitere Infektionsfälle bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie vier Fälle bei Mitarbeitenden gezeigt. Die Betroffenen aus dem Personal leben zum Teil außerhalb des Main-Tauber-Kreises. Insgesamt wurden in der Einrichtung nun 59 Coronavirus-Infektionen bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 24 bei Mitarbeitenden verzeichnet. Aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens war im Seniorenzentrum Schönblick bisher noch keine Impfung möglich.

Quarantäne für Haus im Umpfertal aufgehoben

Im Pflegebereich immerhin eine gute Nachricht: das Pflegeheim Haus im Umpfertal in Boxberg konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Einzelne Bewohnerinnen und Bewohner verbleiben noch in Isolation in ihren Zimmern.

RKI zu Corona-Mutationen in Deutschland

Die Corona-Mutationen scheinen auch in Deutschland zuzunehmen. Allen voran die britische Variante (B.1.1.7). Diese wird mit Sorge betrachtet, da sie wohl ansteckender sei als das bisherige Virus. Außerdem, so RKI-Chef Wieler, könne es vermutlich auch schwerere Erkrankungen verursachen. Das sei aber noch weniger gesichert. Das RKI hat zur Untersuchung einen umfassenden Bericht erstellt.

Kurz und knapp lässt sich sagen, dass die Mutationen seit Dezember letzten Jahres zunehmen und aktuell knapp 6% der untersuchten Proben auf Mutationen zurück gehen. Allerdings: die Datenlage ist noch sehr dünn. So sind zum Beispiel die von Baden-Württemberg mittlerweile vorgenommenen umfangreichen Testungen noch nicht berücksichtigt. Die RKI-Untersuchung soll daher auch fortgesetzt werden und so künftig auf einer besseren Datenbasis beruhen.

Corona-Mutationen in Baden-Württemberg

Stand Freitag Abend sind 745 Fälle aus 41 von 44 Kreisen mit Corona-Mutationen bekannt. Die Anzahl nimmt deutlich zu. Um die Verbreitung dieser Varianten nachvollziehen zu können, untersucht Baden-Württemberg nun jede positive Probe auf Mutationen.

Bestätigte Infektionen mit mutierten Corona-Viren in Baden-Württemberg. WICHTIG: es ist noch unklar, ob es sich um „echte“ Tageszahlen von Neufällen handelt. Die Grafik ist also mit Vorsicht zu interpretieren. Diese Grafik wird ggf. aktualisiert. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: primär Landesgesundheitsamt)

Aktuell ist nicht ganz klar, in welchem zeitlichen Zusammenhang die gemeldeten Mutationen zu den Neuinfektionen stehen. Auch ist nicht klar, ob es sich um einen täglichen Zuwachs handelt, oder um das Nachtesten archivierter Proben. Der heutige RKI Bericht zu Corona-Varianten hat dazu leider nicht die erhoffte Klarheit gebracht. Daher sind die Zahlen mit äußerster Vorsicht zu interpretieren. Wir versuchen gerade, die Hintergründe zu klären.

In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass das Auftreten von Mutationen, auch „unangenehmen“ nicht unerwartet ist. Die bekannten AHA+L Regeln helfen auch gegen diese „Mutanten“. Wichtig ist aber, sie noch konsequenter einzuhalten. Das ist auch ganz unabhängig davon sinnvoll. Denn strikte Einhaltung der Regeln schützt natürlich auch vor der „normalen“ Corona-Variante, hilft die Inzidenz zu senken und bringt uns alle damit einem „Mehr an Normalität“ entgegen. Besonders wichtig ist es, unnötige Kontakte zu vermeiden. Treffen Sie sich nicht persönlich, wenn Sie die selbe Angelegenheit auch per Telefon oder Videokonferenz lösen können! Das ist nicht wirklich schön, schützt aber Sie persönlich und Ihre Mitmenschen.

Ein Blick auf die Altersstruktur der Neuinfektionen

Welche Altersgruppen infizieren sich? Dazu bietet das RKI Informationen in sechs, leider recht groben, Gruppen. Betrachtet man das über die Zeit, dann sieht es wie folgt aus:

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Corona-Neuinfektionen im Main-Tauber Kreis nach „RKI-Altersgruppen“. Wichtig: die Daten sind nach „Meldedatum“ eingetragen. Dies weicht leicht ab von den täglichen Meldungen des Main-Tauber Kreises. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: RKI)

Im Bild sieht man die Gesamtzahl der Infektionen pro Tag. Die Altersgruppen sind dabei farblich gekennzeichnet und summieren sich zum Tageswert. Je größer der Anteil, desto mehr von der entsprechenden Farbe ist vertreten.

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Corona-Neuinfektionen der letzten 14 Tage im Main Tauber Kreis nach Alter der Infizierten. Achtung: die heutigen Neuinfektionen finden sich aufgrund der Meldewege zum RKI erst Morgen in der Grafik. Die Altersstrukturierung ist vom RKI vorgegeben, genauere Daten haben wir leider nicht. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: RKI)

Detail-Zahlen zu Corona im Main-Tauber Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 5. Februar, 25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises. Es handelt sich in 21 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Alle neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3015.

Karte mit aktiven Corona-Fällen im Main Tauber Kreis am 2021-02-05
Kreiskarte: aktive Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 05.02., Quelle: Landratsamt in TBB)

Mittlerweile sind fünf weitere und damit insgesamt 2790 Personen wieder genesen. Derzeit sind 169 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 5 (+2), Bad Mergentheim: 16 (+2), Boxberg: 13 (+2), Creglingen: 0, Freudenberg: 11, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 4 (+1), Igersheim: 61 (+8), Königheim: 4, Külsheim: 3 (+1), Lauda-Königshofen: 9 (+2), Niederstetten: 2 (+1), Tauberbischofsheim: 9 (+1), Weikersheim: 5 (+3), Werbach: 1, Wertheim: 15 (+2) und Wittighausen: 0..

Corona-Fakten für Main-Tauber in Kürze

Impftermin vereinbaren: www.impfterminservice.de oder Tel. 116 117
Immer Impfberechtigt sind Personen ab 70. Darüber hinaus auch noch weitere Gruppen.
Durchgeführte Impfungen im Kreis: Erstimpfung 14.482, Zweitimpfung 3.536.
(Stand 12.4., wöchentliche Aktualisierung)

7-Tage Inzidenz
Main Tauber: 144,3 (18.04., rki)
BaWü: 174,4 (18.04., rki)
Deutschland 165,9 (18.04., rki)
Unsere Berechnung Main Tauber: 143,5
Neuinfektionen
Main Tauber: 8 / 7 [18.04.]
BaWü 1410 / 2686 [17.04.]
Deutschland 11437 / 19185 [17.04.]
Erkrankungsbeginn bekannt/unbekannt Kreis, letzte 7 Tage 105/86 (rki)
Gesamt Aktive Infektionen
Main Tauber: 409 (19.04., tbb)
BaWü 37.691 (18.04., rki)
Deutschland 286.512 (18.04., rki)
TBB, Pat. auf Intensivstation/beatmet: 4/4 | 6/6 [18.04.]
Pandemiestufe BaWü: 3 – „Kritische Phase“

Corona-Schnelltests
werden von verschiedenen Gemeinden durchgeführt. Bürger von Großrinderfeld, Königheim, Tauberbischofsheim und Werbach können sich hier für Testungen anmelden.

Die wichtigsten Corona-Beschränkungen

  • Es dürfen sich Angehörige eines Haushalts und eine weitere Person treffen (Kinder bis 14 zählen dabei nicht mit)
  • Medizinische Masken (OP, FFP2) müssen unter anderem beim Arzt, Einkaufen und im ÖPNV getragen werden (ab 6 Jahren Lebensalter)
  • Seit Montag, 22.03. gilt die „Notbremse“ mit weitergehenden Einschränkungen

Alle Details finden sie in den Corona-Informationen des Landes Baden-Württemberg. Angaben hier ohne Gewähr.

Diese Information wird täglich automatisch aktualisiert und entsprechen immer dem Stand des aktuellen Tages. Newsletter via Messenger abonnieren.

Quellen:

Weitere Informationen rund um Covid-19 (Corona, SARS-CoV-2), auch im Main-Tauber Kreis, gibt es auf der Übersichtsseite zu Coronavirus in Großrinderfeld und Main-Tauber Kreis.
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Informationen zu Corona-Mutationen in Baden-Württemberg finden Sie hier.