Wie viele Intensivbetten gibt es in Baden-Württemberg? Und wie werden sie genutzt? Hier finden Sie eine Übersicht im Zeitverlauf nach den unterschiedlichen Verwendungszwecken: zur Behandlung von Corona-Patienten, für Notfälle (Unfälle, Herzinfarkt, usw) und wichtige OPs (z.B. Krebs) sowie unbelegte Betten.
Intensivbetten in Baden-Württemberg nach Nutzungsarten. Unbelegte Betten sind nicht komplett „frei“: sie sind z.B. notwendig, um akute Unfälle aufnehmen zu können, ohne Patienten weg zu verlegen. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: DIVI Intensivregister)
Eine Unterscheidung zwischen akuten Notfällen und wichtigen, aber planbaren, Operationen gibt es leider nicht in den Daten. Daher weisen wir beides zusammen aus. Das ist das „Regelgeschäft“ der Intensivstationen. Schaut man genau hin, stellt man fest, dass dieser Normalbetrieb aufgrund der Corona-Fälle reduziert werden müssen. Das fällt gerade in der Langzeitbetrachtung auf.
Am heutigen Freitag meldet der Main-Tauber Kreis132 Corona Neuinfektionen. Am gestrigen Tag kam es zu Übermittlungsproblemen beim LGA. Die wurden heute behoben, der Kreis hat Gestern 92 Fälle gemeldet. Insgesamt sind Gestern und heute damit 224 Neuinfektionen hinzu gekommen. Letzten Freitag gab es laut Meldung des Kreises 89 neue Fälle. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg beträgt 5,70.
Im Main-Tauber Kreis liegt die Sieben-Tage Inzidenz der Hospitalisierungen
(geschätzt)
bei 4,9 und die
der Neuinfektionen bei 364,0 (Tagesmeldung LGA 19.11.). Im Bericht des LGA wird außerdem ein weiterer Todesfall für den Main-Tauber Kreis berichtet.
Das Land denkt über weitere Verschärfungen von Corona-Maßnahmen nach. Wie der SWR berichtet sind unter anderem auch Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte angedacht. Diese sollen aber nur in Kreisen mit besonders hohen Neuinfektions-Inzidenzen ab 500 gelten. Davon ist der Main-Tauber Kreis aktuell noch recht weit entfernt. Die konkrete Regelung wird sich voraussichtlich erst in der neuen Corona-Verordnung finden, die spätestens am kommenden Mittwoch veröffentlicht werden muss. Über die neuen Maßnahmen wird am Mittwoch im Landtag debattiert.
Der Kreis arbeitet sicher weiter mit Hochdruck an der Umsetzung der drei festen Impfstationen an der Rotkreuzklinik in Wertheim, am Krankenhaus in Tauberbischofsheim und am Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim. Gestern gab es auch eine kleine zusätzliche Information des Landes.
Am heutigen Donnerstag gibt es keine Meldung des Main-Tauber Kreises. In den Daten des Landesgesundheitsamts sind keine Neuinfektionen ausgewiesen. Anhand des Trends der letzten Wochen sowie uns vorliegenden Informationen kann das jedoch nicht sein. Wir gehen daher von technischen Schwierigkeiten bei der Datenübermittlung aus. Das war gestern beispielsweise auch beim Kreis Göppingen der Fall. Dort ist heute entsprechend eine Neuinfektions-Rate ungefähr in doppelter Höhe des zu erwartenden Wertes ausgewiesen.
Der Kreis selbst gibt Donnerstags keine Pressemeldung heraus, so dass wie hier auch über keine weiteren Informationen verfügen. Aufgrund der ausgebliebenen Meldungen sind auch die für den Kreis berichteten Inzidenzen deutlich zu niedrig angeben. Wir werden morgen weiter berichten und auch notwendige Korrekturen der Zahlen vornehmen.
Entwicklung der Belegung der Intensivstationen in Baden-Württemberg mit COVID-Patienten, Stand 18. November. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: LGA)
Am heutigen Mittwoch meldet der Main-Tauber Kreis82 Corona Neuinfektionen. Letzten Mittwoch gab es laut Meldung des Kreises 90 neue Fälle. Leider sind auch wieder vermehrt Todesfälle im Kreis zu beklagen, so auch heute. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg beträgt 4,70.
Im Main-Tauber Kreis liegt die Sieben-Tage Inzidenz der Hospitalisierungen
(geschätzt)
bei 3,8 und die
der Neuinfektionen bei 319,6 (Tagesmeldung LGA 17.11.). Wir hatten bereits über die nun in der Alarmstufe geltenden Maßnahmen berichtet. Heute möchten wir Ihnen aber auch den vom Landratsamt in der Pressemitteilung veröffentlichen Text berichten – weiter unten.
Am heutigen Dienstag meldet der Main-Tauber Kreis76 Corona Neuinfektionen. Letzten Dienstag gab es laut Meldung des Kreises 54 neue Fälle. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg beträgt 5,80.
Im Main-Tauber Kreis liegt die Sieben-Tage Inzidenz der Hospitalisierungen
(geschätzt)
bei 4,9 und die
der Neuinfektionen bei 322,6 (Tagesmeldung LGA 16.11.).
Die Alarmschwelle im Land ist nun mittlerweile den zweiten Tag in Folge überschritten. Daher gilt die Alarmstufe mit 2G. Leider ist die Belegung der Intensivbetten weiterhin zunehmend. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: LGA)
Jetzt ist es offiziell: ab morgen gilt die Alarmstufe in Baden-Württemberg, und damit für weite Teile des öffentlichen Lebens auch 2G. So wird Ungeimpften ab Mittwoch der Zugang zur Gastronomie verwehrt, und auch zu Sportangeboten in Innenräumen. Grund dafür ist die vermutlich kurz bevorstehende Überlastung des Gesundheitssystems. Genauere Informationen zur Alarmstufe finden Sie in unserem gestrigen Artikel zum Thema.
Wer sich aktuell impfen lassen möchte, hat oft Schwierigkeiten einen Termin zu bekommen. Auch die offenen Impfangebote sind oft überrannt. Hier gibt es jetzt gute Nachrichten. Im Kreis wird es künftig drei feste Impfstandorte geben: in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim. Damit werden auch die Praxen, die natürlich weiter impfen, entlastet. Details finden Sie in unserem Artikel zu den neuen Impfangeboten.
Im Main-Tauber-Kreis werden in den nächsten Tagen drei neue Impfstandorte öffnen, an denen an mehreren Tagen in der Woche Impfungen durch die mobilen Impfteams verabreicht werden. Diese Standorte werden in Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim eingerichtet, so dass jede Bürgerin und jeder Bürger im Landkreis die Möglichkeit haben wird, möglichst heimatnah und niederschwellig ein Impfangebot wahrzunehmen. Ziel ist ein Impfangebot an sieben Tagen in der Woche.
Die Belegung der Intensivstationen ist aktuell der wichtigste Indikator für die Ausrufung von Alarm- und Warnstufe. Anhand der Daten des DIVI Intensivregisters zeigen wir die Entwicklung im Zeitverlauf. Wir geben außerdem Kinder- und Erwachsenen-Betten getrennt aus. Eine Gesamtübersicht über die Intensiv-Kapazität in Baden-Württemberg finden Sie hier.
Belegung der Intensivstationen in Baden-Württemberg mit Corona-Patienten. Die gestrichelten Linien stellen die Schwellwerte für Warn und Alarmstufe dar. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: DIVI Intensivregister)
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Die Alarmstufe in Baden-Württemberg gilt voraussichtlich ab Mittwoch, 17. November 2021. Dann ist der Zutritt in vielen Lebensbereichen oft nur noch für Geimpfte und Genesene möglich. Hier möchten wir Ihnen einige Informationen direkt vom Land geben.
Belegung der Intensivstationen sowie Todesfälle in Baden-Württemberg. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: LGA)
Am Dienstag, 16. November 2021 werden auf den Intensivstationen im Land aller Voraussicht nach am zweiten Werktag in Folge mehr als 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Damit wird in Baden-Württemberg die sogenannte Alarmstufe ausgerufen. In vielen Bereichen gilt deshalb ab Mittwoch, 17. November 2021 die 2G-Regel, etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen oder bei Veranstaltungen. Das bedeutet, dass nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben.
Am heutigen Montag meldet der Main-Tauber Kreis19 Corona Neuinfektionen. Letzten Montag gab es laut Meldung des Kreises 51 neue Fälle. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg beträgt 5,10.
Im Main-Tauber Kreis liegt die Sieben-Tage Inzidenz der Hospitalisierungen
(geschätzt)
bei 4,6 und die
der Neuinfektionen bei 336,9 (Tagesmeldung LGA 15.11.). Nach Meldung das LGA heute Abend sind 406 Erwachsenen-Intensivbetten belegt. Damit ist die Alarmschwelle überschritten. Ist das auch morgen der Fall, was extrem wahrscheinlich ist, so gilt Mittwoch ab Mitternacht die Alarmstufe.Dann gilt im Wesentlichen 2G in Baden-Württemberg. Nicht Geimpfte oder Genesene können dann in weiten Teilen nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen. Eine Übersicht dazu finden Sie direkt beim Land. Übrigens: es sind auch vier Kinder-Intensivbetten lt. DIVI belegt, diese werden vom LGA aber offensichtlich nicht in Berechnung der Warnschwelle einbezogen.
Belegung der Intensivstationen sowie Todesfälle in Baden-Württemberg. (Grafik: Rainer Gerhards, Daten: LGA)
Die Karte der aktiven Infektionen in den Kommunen des Kreises kann vom Landratsamt aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr gepflegt werden. Da auch wir nicht über die nötigen Daten verfügen, können wir sie auch nicht mehr zeigen.
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