Baden-Württembergs Landesregierung hat heute nochmal einige Erklärungen und erste Detailinformationen zu den Lockerungen der Corona-Maßnahmen gegeben. Hier finden Sie einen Überblick über uns wichtig erscheinende Fakten.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Pressekonferenz am 16.04.2020 (Foto: YouTube Kanal der Landesregierung Baden-Württemberg)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann weist darauf hin, dass die Hochschulen in Baden-Württemberg ab 20.04. wieder öffnen werden, allerdings nur im Hinblick auf virtuelle Lehre (also ohne physische Präsenz).

Das Thema Relgionsausübung sei ein sehr Wichtiges. Aktuell sind Gottesdienste noch verboten. Man arbeite aber, auch mit den Kirchen, zügig daran, Gottesdienste wieder freizugeben. Dabei werden die Hygieneanforderungen ganz entscheidend werden.

Kretschmann weist weiter darauf hin, dass aktuell noch keine Maskenpflicht besteht. Das sei aber nicht ausgeschlossen. Es komme nun darauf an, wie die Menschen sich an die dringende Empfehlung zum Tragen von „Alltagsmasken“ halten.

Für die Detail-Umsetzung, so Kretschmann, sei eine neue Version der Corona-Verordnung erforderlich. Diese werde am heutigen Donnerstag vorbereitet und soll möglichst Morgen mit einem Umlaufbeschluß verabschiedet werden. Dann werde sie Freitagabend veröffentlicht und werde am Samstag rechtskräftig. Somit hätten die Geschäfte immerhin noch zwei Tage Zeit sich vorzubereiten.

Kultusministerin Eisenmann wies darauf hin, dass die Prüfungen an den Schulen, wie verkündet, am 18. Mai stattfinden werden. „Wenige Schüler werden sich auf viele Klassen verteilen“ war ihr Credo im Hinblick auf Hygienemassnahmen.. Lehrer in Riskogruppen, geschätzt ca. 25%, werden nicht in den Präsenzunterricht gehen. Für Schüler in Risikogruppen (oder solche mit Eltern darin) wird noch eine genauere Regelung ausgearbeitet werden. Sie werden aber nicht in Präsenzunterricht gehen.

„Notfallbetreuung wird ausgeweitet werden auch auf Siebtklässler.“ so Kultusministerin Eisenmann „Auch die Berechtigten werden langsam erweitert. Wenn die Geschäfte wieder öffnen, werden auch mehr Menschen wieder arbeiten müssen, und zwar die, die Präsenzpflicht haben“ – wie zum Beispiel Verkäufer im Einzelhandel. „Für diejenigen, die eine Präsenzpflicht haben, werden wir Betreuung öffnen. Wir haben auch die Kindertagespflege im Blick“. Sie wies aber darauf hin, dass viele Kinder nach wie vor nicht betreut werden können. Darunter fallen wohl alle die, die Homeoffice machen können.

Schauen Sie Selbst – Hier die Pressekonferenz in Bild und Ton

Viele weitere Details und Infos finden sich in der Pressekonferenz!

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