Oft wird behauptet, dass selbst FFP2/N95 Masken und Luftreiniger das Corona-Virus nicht ausfiltern, weil es dafür zu klein ist. Das stimmt nicht. Es gibt es zwei Denkfehler:

  • ein einzelnes Coronavirus schwebt nicht „einfach so“ in der Luft. Tatsächlich befindet es sich in einem winzig kleinen Wassertropfen. Der ist immer etwas größer und fast immer deutlich größer als SARS-CoV-2 selbst
  • durch Konstruktion der Masken und Physik werden auch sehr viele Teilchen/Tropfen von Masken gefiltert, die theoretisch durch sie hindurch passen würden („in einer Torwand zu treffen ist schwierig, obwohl der Ball deutlich kleiner ist als die Löcher in der Torwand„).
Coronavirus SARS-CoV-2
Coronavirus SARS-CoV-2: ein „nacktes“ Virus ist in der Luft eigentlich nicht zu finden. Es ist immer von Wasser umgeben, das es deutlich größer macht. (Foto: CDC)

Außerdem entstehen beim Atmen Tröpfchen in verschiedensten Größe. Viele davon sehr viel größer als der Durchlass von FFP2/N95 Masken oder HEPA-Filtern. Beim Sprechen und erst recht Singen oder Schreien entstehen noch sehr viel mehr und größere Tröpfchen.

Richtig ist aber: eine 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht – wie nie im Leben. Luftfilter/Luftreiniger und insbesondere Masken können das Risiko aber deutlich verringern. Das gilt übrigens auch für einfache Stoffmasken, wenngleich die zum Selbstschutz natürlich deutlich schlechter sind als FFP2/N95 Masken.

Beachten Sie auch: man geht davon aus, dass die Menge an Coroanviren, die man einatmet über die Schwere der Erkrankung entscheidet. Sehr kleine Mengen führen vermutlich gar nicht zur Infektion. Masken reduzieren die Virenmenge sehr deutlich.

Quellen mit mehr Details

Die obigen Informationen sind bewusst knapp gehalten. Gerade in Social Media liest man nicht mehr gerne. Mehr Details findet man hier in den Quellen.

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