Bürgermeister: Wie ist ihre erste Woche im Rathaus?

Sie haben die Wahl gewonnen. Wie stellen Sie sich ihre erste Arbeitswoche im Rathaus vor?– so lautete eine Frage auf der Informationsveranstaltung am 14. Oktober in Ilmspan.

Hier fasse ich die die Antworten der Kandidaten zusammen (mit Zitaten). Die Antworttexte sind bewusst nicht „schön“ umgeschrieben, da ich sie möglichst authentisch wiedergeben möchte. Mehr dazu und zur Idee der Artikelserie finden Sie hier.

Johannes Leibold

„Ich würde mich erst einmal den Mitarbeitern vorstellen und sagen, dass ich ein ‚ganz normaler Mensch bin‘ und sie auch mit jeder Sorge und mit jedem Problem auf mich zukommen können“. Man solle als erstes die Hemmschwellen abbauen. Ich würde mich „neben jeden einmal setzen“ und über seine Aufgaben und Wünsche sprechen. Denn „so lerne man die Leute kennen, bzw. das, was sie tun“. Parallel dazu müsse die Einarbeitung stattfinden.

Dr. Jörn Engstfeld

„Ich würde zuallerst einmal mit meinem unmittelbaren Vorgänger sprechen“. Der weiß am besten, was anliegt. Wenn der mich gebrieft hat, würde ich in Einzelgespräche gehen mit den Mitarbeitern, „von der Leitungsebene an herunter“. Er glaube nicht, dass er in direkt in der ersten Woche sofort mit allen sprechen könne. Darüber hinaus würden auch Gespräche mit den Altbürgermeistern geführt werden, weil es ganz interessant ist mal zu gucken, welche Dinge aus der Vergangenheit noch wichtig sind.

Thomas König

Die erste Woche bedeute das Antreten eines neuen Dienstpostens. „Das wird eine immense Einarbeitungsarbeit sein“. Ich würde mit den Mitarbeiter*innen darüber sprechen, wer sich am besten geeignet fühlt, den neuen Bürgermeister in seiner Einarbeitungszeit zu unterstützen. In diesem Prozess lernt man auch die Mitarbeiter besser kennen. Parallel dazu müsse die Einarbeitung laufen und „das bedarf einer ganz gewaltigen Unterstützung der Mitarbeiter“.

Stefan Deckert

„Ich werde mich mit allen Mitarbeitern zusammen setzen. Einige kenne ich schon von meinen Besuchen im Rathaus.“ Man wird sich gegenseitig kennenlernen und „beschnuppern“ und die Sorgen, Nöte und auch was bisher schon gut gelaufen ist anhören „Ich werde die Mitarbeiter fördern und unterstützen, damit sie wirklich gute Dienste für den Bürger leisten“.

Zur Artikelserie

Hintergrund-Infos zur Artikelserie zur Bürgermeisterwahl Großrinderfeld selbst finden sich in einem eigenen Artikel.

 

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