Der heutige Polizeibericht meldet insgesamt drei Ereignisse aus dem Main-Tauber Kreis.

Tauberbischofsheim: Mit doppelter Geschwindigkeit gemessen
47 km/h zu schnell war ein Autofahrer am Dienstag auf der Kreisstraße 2824 an der Kreuzung Höhefeld / Kembach unterwegs. Der Fahrer raste bei erlaubten 50 km/h mit 97 km/h (nach Toleranzabzug) in Richtung Tauberbischofsheim und wurde dabei von Polizeibeamten des Reviers Wertheim gemessen. Während der Kontrollen wurde noch fünf weitere Fahrer mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen. Der Spitzenreiter muss nun neben einer Geldbuße mit Punkten im Fahrerlaubnisregister und Konsequenzen für seine Fahrerlaubnis rechnen.
Lauda-Königshofen: In unbewohntes Haus eingebrochen
Unbekannte verschafften sich zwischen Mittel Juli und vergangenem Mittwoch Zugang zu einem Gebäude in Lauda-Königshofen. Der oder die Täter gelangten über ein Fenster in das unbewohnte Einfamilienhaus im Bussardweg. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Räume, entwendeten jedoch nichts. Es entstand Sachschaden von rund 1.500 Euro. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Lauda-Königshofen unter der Telefonnummer 09343 62130 entgegen.
Wertheim: Roller-Gang geschnappt
Mehrere Rollerfahrer wurden von den Beamten des Polizeireviers Wertheim kontrolliert und angezeigt. Mitte August gingen zahlreiche Anrufe aus der Innenstadt und von der Alten Vockenroter Steige ein, in denen Anwohner sich über zu schnelle und zu laute Roller in den Abendstunden beschwerten. Daraufhin wurden die Kontrollen in diesem Gebiet intensiviert.
Im Rahmen der Verkehrskontrollen wurden die Fahrer über ein angepasstes Verhalten im Straßenverkehr, mögliche Gefahren und die rechtlichen Konsequenzen aufgeklärt. Jeder Roller wurde einer technischen Überprüfung unterzogen, wobei insbesondere die Auspuffanlagen inspiziert wurden.
Zwei Fahrer wurden wegen des Verdachts, ohne Fahrerlaubnis zu fahren, Urkundenfälschung und dem Erlöschen der Betriebserlaubnis, angezeigt – ihre Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Die Verkehrspolizei Tauberbischofsheim prüfte die Zweiräder anschließend auf dem Rollenprüfstand. Dabei erreichte ein Roller eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, der andere sogar 116 km/h.
Auf dem Prüfstand befand sich auch ein E-Scooter, dessen Fahrer sich Anfang August einer Polizeikontrolle entzog. Der 14-Jährige war mit seinem Roller auf der Breslauer Straße unterwegs und sollte dort von einer Streife kontrolliert werden. Er reagiert jedoch nicht auf die Anhaltezeichen und fuhr auf einem Fahrradweg mit nicht angepasster Geschwindigkeit in Richtung Werner-Schuller-Straße. Dort überholte er mehrere Fahrradfahrer, hielt aber trotzdem Lautsprecherdurchsagen der Beamten nicht an. Er konnte beim Verlassen des Radwegs von den Polizeibeamten überholt und zum Anhalten gebracht werden. Bei der Kontrolle ergab sich, dass sein E-Scooter getunt wurde. Die spätere Messung ergab, dass das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h erreicht. Der Jugendliche muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen – auch sein Fahrzeug wurde sichergestellt.
In der Nacht auf Dienstag flüchtete ein Roller-Fahrer vor der Polizei. Dieser konnte noch in der Nacht ermittelt werden, wir berichteten. Dieser Fahrer wird ebenfalls der „Roller-Gang“ zugeordnet, über die die Anwohnerbeschwerden eingingen.
Die Beamten des Polizeireviers Wertheim werden auch künftig ein besonderes Augenmerk auf diese Fahrzeuge richten.
